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Entwicklung pharmakometrischer Modelle zur Individualisierung der Tumortherapie

Die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik wird von zahlreichen individuellen Faktoren des Patienten beeinflusst. Dies führt dazu, dass sich sowohl die Exposition als auch die Wirksamkeit und Toxizität von Arzneistoffen von Patient zu Patient stark unterscheiden können. Mit der Entwicklung pharmakometrischer Modelle lassen sich pharmakokinetische als auch pharmakodynamische Prozesse beschreiben und deren Variabilität quantifizieren. Zudem können Faktoren identifiziert werden, die diese Variabilität beeinflussen.

Ein Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt in der Entwicklung populationspharmakokinetischer Modelle von Tumortherapeutika in der klinischen Entwicklung. Diese können als Grundlage für Simulationen von z. B. neuen, bisher nicht untersuchten Dosierungsschemata oder zur Identifizierung von Risikogruppen, die abweichende Dosierungen benötigen, genutzt werden und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Entscheidungsfindung im weiteren Entwicklungsprozess leisten. 

Ein weiterer Fokus liegt in der Verknüpfung pharmakometrischer Modelle mit klinischen Endpunkten, wie der Toxizität der Therapie. Diese Modelle können den Verlauf bestimmter Symptome unter einer Tumortherapie beschreiben und quantifizieren. Ziel der Entwicklung dieser Modelle ist die individuelle Vorhersage des Auftretens therapieassoziierter Toxizität. In den letzten Jahren hat die Arbeitsgruppe zunehmend auch Biomarker als prädiktive Parameter für die Toxizität untersucht, welche als zusätzliches Bindeglied zwischen Pharmakokinetik und Toxizität in Modelle integriert werden können. 

 

Projekte

Pharmacometric modelling of novel anticancer drugs
Patricia Kleiner

Pharmacometric approaches for prediction of patient-reported toxic effects of anticancer drugs
Eduard Schmulenson, M.Sc.

 

 

 

 

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